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Jahrestagung 2010
Die neuen Weltmächte? China und Indien in ihrem Verhältnis zu Europa
Die Freie Akademie wird vom 13. bis 16. Mai 2010, im Waldhotel Wandlitz, bei Berlin, ihre wissenschaftliche Tagung 2010 durchführen. Thema der Tagung werden die kulturellen und politisch-ökonomischen Verhältnisse zwischen Europa und Asien (mit Schwerpunkten China und Indien) sein. Die wissenschaftliche Tagungsleitung hat dankenswerterweise Herr Dr. phil. habil. Gunter Willing, Halle/ S. und Nakhon Si Thammarat (Thailand), übernommen.
Im August 1949 wurde durch Mao Zedong die Volksrepublik China ausgerufen. Das Land war noch halbkolonial und -feudalistisch geprägt. In den 1950er und 60er Jahren verdeutlichten das katastrophale Scheitern des „Großen Sprungs nach vorn“ und die „Kulturrevolution“ exemplarisch die Probleme des „sozialistischen Übergangs“. Heute bilden megalomanische Hochhäuser die Skyline von Schanghai und Peking. Das Land bestreitet die Hälfte der Weltstahlproduktion und -konsumtion. Die chinesischen Börsen stehen weltweit auf den Top-Performer-Listen. In Südostasien nutzte China die jüngste Weltwirtschaftskrise dazu, seinen Einfluss – auch auf Kosten Amerikas – auszubauen. Seine wachsende Präsenz in Afrika verdankt sich dem strategischen Erfordernis, die Versorgung seiner Wirtschaft mit Energie und Rohstoffen sicherzustellen. |
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